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Das Wichtigste in Kürze
- Einstimmiger Mini-Synth mit Delay und analogem Filter aus MS-10 und MS-20.
- Über den Audioeingang schickst du auch fremde Signale durch Filter und Delay.
- Häufigste Kritik: deutliches Rauschen und ein Ribbon, das für saubere Melodien zu ungenau ist.
- Passt eher zu Klangexperimenten als zu präzisem Melodiespiel.
Das Gerät im Überblick
Der Monotron Delay kostet bei Thomann 45 € und hat dort eine Note von 4,4 von 5 bei 363 Bewertungen (Stand 03.11.2026). Die technischen Angaben stammen vom Händler, die Erfahrungen unten aus Tests und von anderen Musikern.
| Klangerzeugung | Analog, einstimmig, Filter aus MS-10 und MS-20 |
|---|---|
| Delay | Space-Delay mit Zeit und Feedback. Thomann nennt es analog, ein Gearspace-Test beschreibt einen digitalen Delay-Chip |
| Bedienung | Ribbon mit Skalenauswahl, Regler, LFO mit Dreieck oder Rechteck |
| Anschlüsse | Audioeingang und Kopfhörer (3,5 mm), eingebauter Lautsprecher |
| Strom und Größe | 2 AAA-Batterien, 120 × 72 × 28 mm, 95 g |
Worauf es bei Klangexperimenten ankommt
- Direkte Kontrolle: Alles liegt unter wenigen Reglern und dem Ribbon, es gibt keine Menüs.
- Feedback: Das Delay kann in lange, kreischende Wiederholungen kippen. Genau daraus entstehen viele der interessanten Klänge. Beim Verstellen der Zeit ändert sich auch die Tonhöhe.
- Fremde Signale: Der Audioeingang macht das Gerät auch zur kleinen Filter- und Echobox, etwa für andere Instrumente mit passendem Pegel.
- Rauschen: Beim Spielen fällt es laut MusicTech kaum auf, bei einem hochwertigen Signal über den Audioeingang kann es den Klang aber verschlechtern.
Was Tests und andere Musiker berichten
Die Aussagen stammen aus den Tests von delamar.de und MusicTech, einem ausführlichen Beitrag auf Gearspace und aus Kundenbewertungen bei Thomann. Die Beiträge sind teils mehrere Jahre alt.
Was gelobt wird
- Filter: delamar.de lobt den satten Klang der Schaltung.
- Delay: Es reicht laut MusicTech von kurzen Echos bis zu langen Dub-Wiederholungen und flächigen Atmosphären.
- Audioeingang: delamar.de nennt ihn einen großen Pluspunkt.
- Ideen: Der Gearspace-Autor nutzt das Gerät unterwegs und bekommt daraus Ideen für neue Stücke. Auch die stabilen Regler lobt er.
- Preis und Spaß: Käufer heben das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Möglichkeiten für experimentelle Klangflächen hervor.
Was kritisiert wird
- Rauschen: Das ist die häufigste Kritik. Im Studio greifen Käufer teils zu einem Noise-Gate, und laut MusicTech steigt es, wenn der eher leise Kopfhörerausgang voll aufgedreht wird.
- Ribbon: Es eignet sich für fließende Übergänge, ist für stabile Einzeltöne aber zu ungenau.
- Fehlende Funktionen: Es gibt keinen Resonanzregler, und der LFO moduliert laut Käufern nicht das Filter.
- Buchsen: Käufer berichten von empfindlichen Lötstellen bei dicken Steckern.
- Lautsprecher: Der eingebaute Lautsprecher klingt laut delamar.de dünn.
Für wen er sich lohnt
Diese Einordnung ergibt sich aus den Daten und Berichten oben, nicht aus einem eigenen Test:
- Eher ja: wenn du für wenig Geld raue Klänge, Feedback und ein kleines Effektgerät für fremde Signale suchst.
- Eher nein: wenn du saubere Melodien spielen oder rauschfrei aufnehmen willst.
Häufige Fragen
Kann ich damit andere Instrumente bearbeiten?
Ja, über den 3,5-mm-Audioeingang laufen fremde Signale durch Filter und Delay.
Rauscht der Monotron Delay?
Ja, das ist die häufigste Kritik in Kundenbewertungen und im Gearspace-Beitrag. Beim Spielen fällt es laut MusicTech aber kaum auf.
Quellen
- delamar.de: Korg monotron DELAY Testbericht – https://www.delamar.de/test/korg-monotron-delay-testbericht (abgerufen 03.11.2026)
- MusicTech: Monotron DUO & Delay Review – https://musictech.com/reviews/monotron-duo-delay-review/ (abgerufen 03.11.2026)
- Gearspace: Korg Monotron Delay – https://gearspace.com/threads/korg-monotron-delay.710419/ (abgerufen 03.11.2026)