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Akkorde – spielen und transponieren

Tonart wählen und mit der Computertastatur Akkorde anschlagen – mit Rhythmus und Begleitband. Darunter: Akkord aus einem Griff bestimmen und Songs in eine andere Tonart umschreiben.

Akkorde spielen: Gitarre mit der Tastatur

Geprüft am 27.10.2026Lesezeit 3 Minuten4 Quellen
Inhalt dieser Seite
  1. So spielst du Gitarre mit der Tastatur
  2. Welche Akkorde gehören zu welcher Tonart?
  3. Wie ein Akkord aufgebaut ist
  4. Wann transponieren?
  5. Tonart eines Songs bestimmen
  6. Häufige Fragen

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Das Wichtigste in Kürze

  • Jede Dur-Tonart hat sechs Haupt-Akkorde: Stufe I, IV und V in Dur, II, III und VI in Moll. In G-Dur: G, Am, Hm, C, D, Em.
  • Ein Dreiklang besteht aus Grundton, Terz und Quinte. Große Terz = Dur, kleine Terz = Moll.
  • Transponieren heißt: alle Akkorde um dieselbe Zahl Halbtöne verschieben. Aus G–C–D wird zwei Halbtöne höher A–D–E.
  • Mit Kapodaster spielst du dieselben Griffe in einer höheren Tonart – praktisch, wenn ein Lied für deine Stimme zu tief ist.

So spielst du Gitarre mit der Tastatur

  1. Tonart wählen: Oben Dur oder Moll und die Tonart einstellen. Die Tasten A bis J spielen dann die sieben Akkorde dieser Tonart, 1 bis 7 dieselben als Vierklänge.
  2. Anschlagen: Akkordtaste drücken, mit Leertaste oder N abschlagen, mit M aufschlagen. Für Zupfmuster und Dämpfen gibt es eigene Tasten.
  3. Rhythmus: Schlagmuster und Tempo wählen und „Rhythmus“ starten. Dann wechselst du nur noch die Akkorde, die Begleitband spielt mit.
  4. Am Handy: Akkord antippen und auf der Gitarre wischen.

Die Zahlen auf den Akkordtasten sind die Stufen der Tonart. Fast alle Popsongs kommen mit den Stufen I, IV, V und VI aus. Probier in G-Dur einmal A, G, D, H (G–C–D–Em): Das ist die Folge von unzähligen Hits.

Welche Akkorde gehören zu welcher Tonart?

Jede Dur-Tonleiter hat sieben Töne. Baut man auf jedem Ton einen Dreiklang aus Tönen der Tonleiter, entstehen immer dieselben Akkordarten: Dur auf I, IV und V, Moll auf II, III und VI, vermindert auf VII.

TonartIIIIIIIVVVI
C-DurCDmEmFGAm
G-DurGAmHmCDEm
D-DurDEmF♯mGAHm
A-DurAHmC♯mDEF♯m
E-DurEF♯mG♯mAHC♯m
F-DurFGmAmBCDm

In deutschen Noten heißt der Ton zwischen A und C „H“, der um einen Halbton tiefere „B“. In englischen Liederbüchern steht für H ein B und für B ein B♭. Die Gitarre oben zeigt die Namen wahlweise deutsch oder englisch.

Akkord bestimmen: Griff antippen, Namen erfahren

Wie ein Akkord aufgebaut ist

Ein Dreiklang besteht aus drei Tönen im Terzabstand: Grundton, Terz und Quinte. Der Abstand vom Grundton zur Terz entscheidet über das Tongeschlecht:

  • Dur: große Terz (4 Halbtöne) und Quinte (7 Halbtöne), zum Beispiel C–E–G.
  • Moll: kleine Terz (3 Halbtöne) und Quinte, zum Beispiel A–C–E.
  • Septakkord (7): Dur-Dreiklang plus kleine Septime, zum Beispiel G7 = G–H–D–F. Klingt nach „Weiter, gleich kommt die Auflösung“.
  • Major 7 (maj7): Dur-Dreiklang plus große Septime, zum Beispiel Cmaj7 = C–E–G–H. Weich und jazzig.
  • sus4: Die Terz wird durch die Quarte ersetzt, zum Beispiel Dsus4 = D–G–A. Weder Dur noch Moll, schwebend.

Der Akkord-Finder oben erkennt aus einem Griff, welcher Akkord das ist, auch Umkehrungen wie C/E, bei denen nicht der Grundton im Bass liegt.

Akkorde transponieren

Wann transponieren?

  • Für die Stimme: Liegt ein Lied zu hoch oder zu tief, verschiebst du alle Akkorde um ein paar Halbtöne, bis die Melodie bequem zu singen ist.
  • Für einfachere Griffe: Steht ein Song in Es-Dur mit vielen Barré-Griffen, transponierst du ihn nach D oder E und spielst offene Akkorde.
  • Mit Kapodaster: Kapo in den 3. Bund und die Griffe aus C-Dur spielen: Es klingt in Es-Dur. Kapo plus offene Griffe ist der schnellste Weg zu einer unbequemen Tonart.

Tonart eines Songs bestimmen

Meist verrät der erste und der letzte Akkord die Tonart. Schreib alle Akkorde des Songs auf und vergleiche sie mit der Tabelle oben: Die Tonart, in der fast alle Akkorde vorkommen, ist die richtige. Kommen G, C, D und Em vor, ist es G-Dur oder e-Moll. Endet der Song auf Em und fühlt sich traurig an, ist es e-Moll, die Paralleltonart von G-Dur.

Häufige Fragen

Kann ich die Gitarre ohne Tastatur spielen?

Ja. Am Handy oder Tablet tippst du einen Akkord an und wischst über die Saiten. Am Computer kannst du die Akkordtasten auch mit der Maus anklicken.

Warum dauert der erste Ton etwas?

Beim ersten Anschlag lädt der Browser die aufgenommenen Gitarrenklänge (ein bis zwei Megabyte). Danach spielt die Gitarre ohne Verzögerung.

Was bedeuten die römischen Zahlen bei Akkorden?

Sie geben die Stufe in der Tonart an. I ist der Akkord auf dem Grundton, IV und V sind die beiden anderen Dur-Akkorde. Mit Stufen lässt sich eine Akkordfolge in jede Tonart übertragen.

Was ist der Unterschied zwischen H und B?

In Deutschland heißt der Ton unter C „H“, der Halbton darunter „B“. Im Englischen heißt H „B“ und B „B♭“. Achte bei Liederbüchern darauf, aus welchem Land sie stammen.

Quellen

  1. Wikipedia: Akkord – https://de.wikipedia.org/wiki/Akkord (abgerufen 27.10.2026)
  2. Wikipedia: Transposition (Musik) – https://de.wikipedia.org/wiki/Transposition_(Musik) (abgerufen 27.10.2026)
  3. Wikipedia: Stufentheorie – https://de.wikipedia.org/wiki/Stufentheorie (abgerufen 27.10.2026)
  4. Musyng Kite Soundfont (Gitarrenklänge, CC BY-SA 3.0) – https://github.com/gleitz/midi-js-soundfonts (abgerufen 27.10.2026)
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